1969-1989

Frauenfussballmanschaft

1969 wurde beim TuS Niederkirchen der Damenfußball, wie die damalige Bezeichnung lautete, ins Leben gerufen. In den 90er Jahren änderte sich die Bezeichnung Damen- in Frauenfußball aufgrund einer Verfügung des DFB.

Die Gründung der Frauenfußballabteilung wurde von Hans-Dieter Semmler vorangetrieben. Er war auch der erste Trainer der Frauen. 

In den ersten Stunden waren mit dabei:

Traudel Alt, Eva Bach, Astrid Behlert, Monika Deimel (Sebastian), Ingrid Endres, Gudrun Henninger (Weisbrodt), Gabi Hutter, Regina Hutter (Schalk), Heidi Kraft, Christine Langebein, Monika Langohr, Inge Monath (Debus), Hildegard Peter, Helma Seckinger, Erika Vossberg, Renate Wagner, Ursula Wagner, Agathe Zech (Marx), Katharina Zech (Manuth) und Rita Zech (Klohr).

Erst 1970 wurde vom DFB der Frauenfußball offiziell gegründet. Damit wurden die uralten Vorurteile wie "Spiel ist zu hart für Frauen", "Weiblichkeit geht verloren", "Frauen haben keine Kondition" usw. über Bord geworfen. Das Zuschauerinteresse war von Anfang an groß. Am 17.Oktober 1970 sahen 1000 Zuschauer ein Freundschaftsspiel gegen die Mannschaft des 1. FCK. Im März 1973 kamen sogar 2000 Zuschauer um das Freundschaftsspiel gegen den 1. FC Bayern München mitzuerleben (TuS - FC Bayern 2:1).

Die erste Verbandsrunde wurde 1971 gespielt. Der TuS wurde gleich Meister mit sagenhaften 32:0 Punkten und 104:2 Toren (59 mal Traudel Alt, 32 mal Helma Seckinger).

1972 wurde die Meisterschaft, ohne Punktverlust wiederholt. Darüber hinaus wurde noch der Titel des Bezirks- und Hallenmeisters geholt.

1973 erlangte die Mannschaft wiederum die Kreis- und Bezirksmeisterschaft. Die Südwestmeisterschaft wurde gegen den TuS Wörrstadt verloren (2:4).

1974 wieder Kreis- und Bezirksmeister und 2. im Südwesten (0:5 TuS Wörrstadt), Trainer Günther Klehr. 

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Frauenmannschaft 1974-1976

1975 gleiches Ergebnis; Kreis- und Bezirksmeister, 2. im Südwesten (wieder gegen Wörrstadt gescheitert).

1976 nach dem erneuten Erringen der Kreis- und Bezirksmeisterschaft, wurde der lang ersehnte Titel des Südwestmeisters geholt. Der "Angstgegner" Tus Wörrstadt wurde mit 2:1 besiegt. Zuvor mußte sich die Mannschaft gegen den FC Sobernheim und den 1. FC Kaiserslautern, durchsetzen. Im Kampf um die Deutsche Meisterschaft loste man den amtierenden Meister, Bonner SC und scheiterte an diesem (0:8, 0:2).

1977 Vorderpfalzmeister, Südwestmeister mit dem neuen Trainer Helmut Stäffler. Auf dem Weg zur Meisterschaft mußten der SV Hottenbach (9:2, 1:5) und der 1. FC Kaiserslautern (3:0) besiegt werden. Um die Deutsche Meisterschaft spielte man dann gegen den TV Farmsen (1:2, 1:3) vor 1000 Zuschauer! Das nächste Los brachte den FC Bayern München. Mit einem Unentschieden in Bayern (0:0) und einer Heimniederlage (0:2) schied man jedoch aus.

1978 Mit der neuen Spielerin Beverly Ranger "die schwarze Perle aus Jamaika", gelang dem TuS wie gewohnt die Vorderpfalzmeisterschaft. Die Südwestmeisterschaft wurde aber gegen Wörrstadt verloren (1:3). Danach erreichte man das Endspiel um den erstmals ausgespielten Verbandspokal des Südwestdeutschen Fußballverbandes, und gewann gegen den 1. FC Kaiserslautern mit 4:0.

1979 wurde wieder der Titel des Vorderpfalzmeisters errungen und im Endspiel um die Südwestmeisterschaft unterlag man wieder dem TuS Wörrstadt (2:2, 1:2). Den Verbandspokal gewann man gegen Wörrstadt mit 5:4.

1980 nach der Vorderpfalzmeisterschaft, mit dem neuen Trainer Kurt Jung, traf man im Endspiel um die "Südwestdeutsche" wiederum auf Wörrstadt und gewann die Meisterschaft mit 4:1. In der ersten Runde um die Deutsche Meisterschaft hieß der Gegner SV Marpingen, der mit 1:0 und 2:1 besiegt wurde. Die zweite Runde endete mit der Niederlage gegen den amtierenden Deutschen Meister SSG Bergisch-Gladbach (1:4, 0:7).

1981/82 Neuer Trainer Jürgen Heimann. TuS wurde Südwestmeister; im Endspiel wurde der SC Siegelbach (Meister Westpfalz) im Elfmeterschießen mit 5:4 besiegt. Um die Deutsche Meisterschaft spielte der TuS in der ersten Runde gegen den SC Klinge-Seckach und schied aus (3:3, 0:7).

1982/83 Auf dem erneuten Weg zur Südwestmeisterschaft schlugen die TuS-Frauen den FCK (3:0) und im Endspiel in Grünstadt den alten Rivalen TuS Wörrstadt mit 2:1. Erster Gegner im Kampf um die Deutsche Meisterschaft war FSV Harburg, der in Haßloch vor 400 Zuschauern mit 5:1 geschlagen wurde. In Harburg, vor 1000 Zuschauern ging das Spiel mit 2:0 verloren. In der zweiten Runde scheiterte der TuS an TB Berlin (2:4, 3:1). Im Juni 1983 wurde dann das Endspiel im Südwestpokal ausgetragen. Dieses verlor der TuS gegen den 1. FCK nach Elfmerterschießen mit 11 : 1 2 .

1983/84 Erneut wurde der TuS Südwestmeister nach einem Entscheidungsspiel (2:0) gegen die Frauen des 1. FCK. Um die Deutsche Meisterschaft traf man dann auf den VfL Wolfsburg und verlor deutlich (4:1, 0:2).

1984/85 Ähnlicher Verlauf wie im Vorjahr. Der TuS wurde  nach einer Superserie  Südwestmeister vor dem TuS Wörrstadt. Den Südwestpokal holte man erneut gegen den 1.FCK. Wieder durfte man um die Deutsche Meisterschaft spielen. Das Los brachte einen Favoriten, den FC Bayern München. Beide Spiele wurden verloren (5:0, 0:1).

1985/86 In dieser Spielzeit wurden die TuS-Frauen mit einem 2:0 gegen den SC Siegelbach Südwestpokalsieger.

1986/87 Vize-Meister und Vize-Pokalsieger sowie Verbandsliga-Hallenmeister lauteten in dieser Saison die errungenen Titel.

1987/88 Vize-Meister und Vice-Pokalsieger sowie Verbandsliga-Hallenmeister wie im Vorjahr.

1988/89 Nach drei Spielzeiten errang der TuS wieder die Südwestmeisterschaft. KBC Duisburg hieß der Gegner um die "Deutsche". Beide Spiele wurden verloren (0:1, 0:2)

1989/90 Zum Ende dieser Saison wird sich der Südwestmeister zur Frauenfußball-Bundesliga qualifizieren. Das wußte auch der TuS Wörrstadt. Entsprechend spannend verlief die Saison. Am Ende hatten der TuS und Wörrstadt 30:2 Punkte. Da das Torverhältnis keine Rolle spielte (TuS 102:5, Wörrstadt 48:7 Tore) mußte ein Entscheidungsspiel ausgetragen werden. Dieses fand in Eisenberg statt und wurde vom TuS 1:0 gewonnen. Das entscheidende Tor erzielte Rita Knoll. Somit war der Aufstieg zur Bundesliga besiegelt.

Diese wurde in zwei Gruppen - Nord und Süd - gespielt (zweigleisig).

Die zwei Gruppenersten spielen (erster Gruppe Nord gegen zweiten Gruppe Süd und umgekehrt, die Sieger stehen dann im Endspiel ,) um die Deutsche Meisterschaft.

Am Ende der Saison 1989/90 hatte der TuS Niederkirchen eine beachtliche Bilanz seit 1971 vorzuweisen.

9 mal Südwestmeister, 6 mal Pokalsieger, 2 mal Hallenmeister und als einziges Team im Südwesten schaffte man das Double.

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1990 - 1999

1990/1991 Das erste TuS-Bundesliga-Team: Apholte Jessika, Brecht Sonja, Gansert Heidi, Heel Marion, Heimann Christine, Heitmann Anja, Israel Regine, Kannengießer, Knoll Rita, Kiese Petra, Landua Anette, Mayer Beate, Mohr Heidi, Müsig Gudrun, Obermeier Claudia, Otto Birgit, Pfaffmann Heike, Rathgeber Annete, Rebholz Gudrun, Marion Schanzenbächer, Seckinger Helma, Seyfert Carmen, Stutzer Sandra, Smetz Silvia, Scherer Ute .

Außer der sportlichen Qualifikation mußten, um die DFB-Lizenz zu erhalten, noch weitere Bedingungen erfüllt werden. Dazu gehörte auch, daß auf einem Rasenplatz gespielt werden mußte. Da in Niederkirchen ein Rasenplatz zwar schon lange diskutiert wurde, aber keiner vorhanden war, mußte ein Rasenplatz gefunden werden und vom DFB eine Ausnahmegenehmigung eingeholt werden. Die Gemeinde Limburgerhof half dem TuS in dieser Situation und es durfte im Stadion Limburgerhof gespielt werden. Das erste Bundesligaspiel wurde mit 0:1 gegen die SG Praunheim verloren. Das zweite gegen den VfL Ulm gewann man aber mit 7:0. Frauenfußball-Bundesliga Gruppe Süd Saison 1990/91

Platz Verein Punkte
1 FSV Frankfurt 28:8
2 TuS Niederkirchen 26:10
3 VfR Saarbrücken 25:11
4 FC Bayern München 20:16
5 SG Praunheim 20:16
6 SC Klinge-Seckach 18:18
7 VfL Sindelfingen 17:19
8 VfL Ulm 11:25
9 SC 07 Bad Neuenahr 8:28
10 TuS Binzen 7:29


Im Halbfinale um die Deutsche Meisterschaft traf man dann auf den TSV Siegen und schied aufgrund des schlechteren Torverhältnisses aus.
TSV Siegen - TuS 2:0, TuS - TSV Siegen 3:2

1991/92 Neu hinzu kamen die Spielerinnen: Fuchs Silke, Fütterer Christine, Tix Juana, Trimpop Michaela und Sabine Forster.
Im September 1991 wurde der langjährige Trainer Jürgen Heimann durch Edgar Hoffmann abgelöst.

Im März 1992 wurde der Kader durch die erste Schweizerin, Sabina Wölbitsch, verstärkt.

Im DFB-Pokal wurde das Viertelfinale erreicht. Das unglückliche Los lautete: TSV Siegen - TuS Niederkirchen 3:0.


Frauenfußball-Bundesliga Gruppe Süd Saison 1991/92

1 FSV Frankfurt 36:6
2  TuS Niederkirchen 31:9
3 VfR Saarbrücken 27:13
4  VfL Sindelfingen 26:14
5 SC Klinge-Seckach 24:16
6 SG Praunheim 18:22
7  TuS Ahrbach 16:24
8  VfL Ulm 14:26
9  FC Wismut Aue 11:29
10  TSV Ludwigsburg 10:30
11 FC Bayern München  9:31 

Als Gruppenzweiter mußte die Mannschaft wiederum gegen den Ersten der Nordgruppe TSV Siegen antreten.
TSV Siegen - TuS 2:0, TuS - TSV Siegen 1:2
Die Frauen 1b-Mannschaft steigt auf in die Verbandsliga.

1992/93 Zum Kader kommen neu: Boss Pia, Dums Steffi, Grigoli (Brocker) Patricia, Mailer Judith, Wendt Beate. Ab dieser Saison spielte der TuS auf dem Sportgelände des VfB Iggelheim. Wie schon in Limburgerhof, wurde der TuS herzlich aufgenommen. Die Saison begann furios mit 28:0 Punkten und als der TuS als Meister der Gruppe Süd feststand, leistete man sich Punktverluste durch zwei Unentschieden (Klinge-Seckach und Praunheim) und eine Niederlage im letzten Spiel gegen den FSV Frankfurt.

Frauenfußball-Bundesliga Gruppe Süd Saison 1992/93

1 TuS Niederkirchen 32:4
2  FSV Frankfurt 25:11
3  VfR Saarbrücken 20:16
4  SG Praunheim 20:16
5 VfL Sindelfingen 17:19
6 SC Klinge-Seckach 17:19
7 TuS Ahrbach 15:21
8  TSV Battenberg 13:23
9 Wacker München  12:24
10 TSV Ludwigsburg 9:27

 
Als Gruppenerster zog man ins Halbfinale gegen den zweiten der Gruppe Nord SV Grün-Weiß Brauweiler ein. In einem hochdramatischen Spiel vor 1500 Zuschauern in Iggelheim, wurde das Spiel mit 4:3, nach einem Rückstand von 0:2 und 2:3, doch noch gewonnen. Das Rückspiel in Brauweiler verlief nicht weniger dramatisch. Die tolle Tagesform der Torhüterin Pia Boss war entscheidend. Sie hielt einen Elfmeter. Heidi Mohr verwandelte im Nachschuß ebenfalls einen Elfmeter. Das Spiel endete 1:1, somit stand man im Endspiel um die Deutsche Meisterschaft. Der Endspielgegner hieß, wie konnte es anders sein, TSV Siegen.

Als Endspielort wurde das Waldstadion in Limburgerhof vereinbart. Am 20. Juni 15 Uhr war Anpfiff. In der ersten Halbzeit dominierte der TSV Siegen (1:0 Silvia Neid - 24 min). In der 42 Minute aber wehrte Britta Unsleber einen Schuß aufs Tor mit der Hand ab. Folge: Rote Karte und Elfmeter, den Heidi Mohr sicher verwandelte. In der zweiten Halbzeit gestaltete der TuS das Spiel. Ein Tor wollte trotz der personellen Überlegenheit, aber nicht fallen. Nachdem es nach der regulären Spielzeit immer noch 1:1 stand, mußte man in die Verlängerung. Diese kostete beide Seiten viel Kraft. Die Schiedsrichterin Isabelle Peil mußte einige Male das Spiel unterbrechen, weil Spielerinnen mit Wadenkrämpfen Probleme hatten. Der große Einsatzwille der TuS-Frauen war zuletzt der entscheidende Faktor. Stellvertretend sei Beate Mayer genannt, die an diesem Tage alles gab. In der 99. Minute schoß die beste Spielerin auf dem Platz, Heidi Mohr, das alles entscheidende 2:1. 

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Sieg deutsche Meisterschaft
Nach dem Gewinn der Meisterschaft

Erstmals in der Vereinsgeschichte wurden die Frauen des TuS Niederkirchen Deutscher Meister.

 

Am 1. August 1993 traf man im Leverkusener Haberlandstadion erneut auf den TSV Siegen um den Supercup 1993 auszuspielen. Deutscher Meister 1993 TuS Niederkirchen gegen den Pokal-Sieger TSV Siegen lautete die Paarung. (Im Pokal war der TuS gegen den VfB Rheine mit 0:1 ausgeschieden.)

Wie im DM-Endspiel lautete allerdings nach der regulären Spielzeit von erstmals 2 x 45 Minuten (füher 40), das Ergebnis 2:1. Tore von Christine Fütterer (27 min) und Ute Scherer (72 min) brachten den verdienten Sieg. Mit von der Partie war die inzwischen zum TuS gewechselte zweite Schweizer Nationalspielerin Sandra Kälin.

1993/94 Neu verpflichtet wurden Angelika Ballin, Tamara Hatfield, Monika Herbold, Susi Wadle.

September 93: Spatenstich für das neue Sportgelände des TuS Niederkirchen. Am 7. November 1993 scheidet der TuS im Pokal aus. Wie im Vorjahr war beim VfB Rheine Endstation 1:4 n.V. n.E.

TuS-Frauen belegen am 6. Februar 1994 den vierten Platz beim erstmals ausgetragenen Hallencup in Koblenz.

Frauenfußball-Bundesliga Gruppe Süd Saison 1993/94

1 TuS Niederkirchen 30:6
2 FSV Frankfurt 29:7
3 SG Praunheim 28:8
4 VfR Saarbrücken 24:12
5 SC Klinge-Seckach 18:18
6 TuS Ahrbach 17:19
7 VfL Sindelfingen 13:23
8 TuS Wörrstadt 8:28
9 SC 07 Bad Neuenahr 7:29
10 TSV Battenberg 6:30

Im Halbfinale um die Deutsche Meisterschaft hieß der Gegner Grün-Weiß Brauweiler. Sowohl Hin- wie Rückspiel wurden deutlich verloren (5:1, 4:1).

1994/95 Martina Böller, Branka Drljaca, Monika Herbold, Angelika Müller, Susanne Mühlig, und Steffi Jones kommen zum TuS.

Heidi Mohr und Anja Heitmann wechseln zum TuS Ahrbach.
Im Pokal scheidet der TuS mit 1:3 beim VfR Saarbrücken aus.
Trainer Edgar Hoffmann verläßt zum Ende der Saison den TuS Niederkirchen.
Am 29. Juli 1995 wird das neue Sportgelände in Nachtweide eingeweiht.



Frauenfußball-Bundesliga Gruppe Süd Saison 1994/95

1 FSV Frankfurt 36:0
2 TuS Ahrbach 27:9
3 SG Praunheim 22:14
4 SC Klinge Seckach 22:14
5 VfL Sindelfingen 17:19
6 TuS Niederkirchen 16:20
7 VfR Saarbrücken 15:21
8 TuS Wörrstadt 12:24
9 Wacker München 9:27
10 Schwarzbach 4:32

1995/96 Einführung der 3-Punkte Regel, Heidi Mohr und Sabina Wölbitsch kehren zum TuS zurück.

Steffi Jones wechselt zur SG Praunheim und Christine Fütterer zum SC Klinge-Seckach.

Aysun Ada, Patrizia Kehrer, Tanja Scheu, Nina Trautmann heißen "die Neuen".

Neuer Trainer: Dr. Bernd Hilzensauer, dieser wird aber in der Winterpause durch Harald Breininger abgelöst.

Der DFB beschließt ab der Saison 1997/98 die Einführung der eingleisigen Frauenfußball-Bundesliga.

Der TuS verliert Zuhause gegen TSV Fortuna Sachsenroß mit 4:5 und scheidet aus dem Pokalwettbewerb aus.

In der Vorrunde des Hallencups scheidet der TuS aus. Nina Trautmann wird zur besten Torhüterin gewählt.

Sonja Spinner, die dritte Schweizer Nationalspielerin, wechselt zum TuS .

Frauenfußball-Bundesliga Gruppe Süd Saison 1995/96

1 FSV Frankfurt 46
2 SG Praunheim 39
3 TuS Niederkirchen 35
4 SC Klinge-Seckach 31
5 VfL Sindelfingen 23
6 TuS Ahrbach 23
7 TSV Crailsheim 17
8 VfR Saarbrücken 15
9 TuS Wörrstadt 14
10 SC 07 Bad Neuenahr 8


1996/97 Nadine Anton, Raphaela Barz, Sue Dikmen, Christell Jabon, Heike Lunkenheimer, Elke Ringel erweitern und ergänzen den TuS-Kader.
In der 3. DFB Pokalrunde scheidet der TuS durch ein 3:0 bei FSV Frankfurt aus.

Patricia Brocker wechselt im Winter zum VfR Saarbrücken.

Im Hallencup scheitert der TuS in der Vorrunde.

Heidi Mohr wird aus der Nationalmannschaft "ausgeladen".

Frauenfußball-Bundesliga Gruppe Süd Saison 1996/97

1 FSV Frankfurt 52
2 SG Praunheim 38
3 TuS Niederkirchen 29
4 VfR Saarbrücken 28
5 TSV Crailsheim 22
6 SC Sand 22
7 SC Klinge-Seckach 20
8 FSV Schwarzbach 18
9 VfL Sindelfingen 16
10 TuS Ahrbach 7

Der Tus Niederkirchen hat sich für die eingleisige Frauenfußball-Bundesliga qualifiziert.

1997/98 Die eingleisige Frauenfußball-Bundesliga wird eingeführt.

Zum TuS wechselten: Claudia Bubenheim, Nadine Fols, Sabine Latten, Conny Pohlers, Carmen Roth, Tina Süß, Ivonne Tismer, Silke Vollmer, Elke Walther.

Beim Hermes-Cup in Frankfurt am 10. August 1997 wird der TuS Zweiter (1:3 gegen Praunheim n.E.).

Am 23. Dezember stirbt Werner Endres, der langjährige Betreuer und Gönner des Frauenfußballs.

Erstmals erreichte der TuS das Halbfinale im DFB-Pokal. Das TuS - Pokal-Lospech bescherte den FC Rummeln als Gegner. Das Spiel wurde am 29. März in Duisburg vor 5000 Zuschauern unglücklich mit 1:0 verloren.

Zwei Ungarinnen, Katalin Bäkk und Aranka Paraoanu, wechseln zum TuS.

Frauenfußball-Bundesliga Saison 1997/98

1 FSV Frankfurt 56
2 SG Praunheim 50
3 FCR Duisburg 47
4 GW Brauweiler 39
5 SF Siegen 38
6 Turbine Postdam 30
7 Heike Rheine 29
8 1. FC Saarbrücken 29
9 TuS Niederkirchen 20
10 SC 07 Bad Neuenahr 19
11 SC Klinge-Seckach 18
12 Hamburger SV 5

1998/99 Döndü Aldirmaz, Nicole Bender, Nathalie Bischof, Sandra DePol, Christy Estlund, Melanie Müller, Anja Wengert heißen die Neuzugänge.

Im Dezember verläßt Harald Breininger den TuS, Norbert Buschlinger wird sein Nachfolger.

Norbert Buschlinger legt im April vorzeitig das Traineramt nieder. Die Mannschaft wird bis zum Saisonende von Franz-Josef Schalk (1. Vorsitzender) und Horst Pfundheller (Spielleiter Frauen) trainiert.

Heidi Mohr wird zur Fußballerin des Jahrhunderts gewählt.

Frauenfußball-Bundesliga Saison 1998/99

1 1. FFC Frankfurt 59
2 FCR Duisburg 56
3 SF Siegen 37
4 Turbine Postdam 29
5 FSV Frankfurt 29
6 WSV Wolfsburg 27
7 1. FC Saarbrücken 24
8 TuS Niederkirchen 24
9 GW Brauweiler 23
10 SC 07 Bad Neuenahr 23
11 FFC Heike Rheine 22
12 SC Freiburg 11 

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2000-2002

Mannschaft 2000

Der Rückblick auf die Vorrunde zeigt, dass die Frauenmannschaft des TUS Niederkirchen auf dem besten Wege in Richtung Aufstieg in die Bundesliga ist.Beginnend mit der Vorbereitung hätte man etwas Zweifeln können, ob die Mannschaft wirklich die richtige Einstellung und sportliche Leistung aufbringt, dieses Ziel zu erreichen. Zum 1. Punktspiel beim SV BW Gusenburg wurde aber gezeigt, dass alle an einem Strang ziehen und wissen, worum es geht. Dieses Spiel wurde souverän mit 9:0 gewonnen. Somit war der Start in die Runde gut gelungen. Die Neuzugänge Sara Hoffmann und Romy Fosselmann haben sich gut die Mannschaft eingelebt und sind eine gute Verstärkung. Auch die Spielerinnen, die aus der Mädchenmannschaft und 1b des TUS Niederkirchen dazu gekommen sind, zeigen gute Leistungen. In dieser Oberliga Südwest überraschte die Mannschaft des FSV Jägersburg als Aufsteiger sehr. Somit stellte sich ein guter Konkurrent um Platz 1. Bis zu dieser Begegnung gewann der TUS Niederkirchen alle seine Spiele ohne Probleme. Dieses Spiel gegen den FSV Jägersburg wurde dann auch mit 3:1 gewonnen und eine kleine Erleichterung war zu spüren. Danach wurde auch die restlichen Punktspiele ohne Probleme gewonnen und der Vorsprung an der Tabellenspitze ist auf 12 Punkte ausgebaut worden. Das Rückspiel gegen den SC 07 Bad Neuenahr wäre noch zu erwähnen, da diese Mannschaft spielerisch sehr gut mitgehalten hat. Am Ende hieß aber der Sieger wieder TuS Niederkirchen.Der Kader ist zwar nicht sehr groß, aber dafür stimmt die Einstellung bei den Spielerinnen und das ist sehr wichtig. Die Frauenmannschaft ist auf dem besten Wege ihr Ziel Aufstieg in die Bundesliga zu verwirklichen.

Abschlußtabelle Regionalliga

Pl. Mannschaft Sp. S U N Tore

1. TuS Niederkirchen 22 22 0 0 103
2. FSV Jägersburg 22 15 3 4 85
3. SV Rot-Weiß Göcklingen 22 14 1 7 67
4. SC 07 Bad Neuenahr [2] 22 12 4 6 75
5. TuS 1921 Ahrbach 22 9 7 6 49
6. SVgg 1911 Bendorf 22 10 3 9 27
7. SC 1894 Siegelbach 22 7 4 11 37
8. SpVgg Biebertal 22 8 0 14 42
9. SpVgg Rehweiler-Matzenbach 22 6 5 11 43
10. SV Dirmingen 22 5 5 12 28
11. TuS Wörrstadt 22 2 5 15 24
12. SV Blau-Weiß Gusenburg 22 3 1 18 26


Torschützenliste (ohne Spiel gegen Dirmingen)

Steffi Dums 22
Sara Hoffmann 21
Nadine Fols 19
Tina Süss 6
Romy Fosselmann 5
Patricia Kehrer 5
Jessica Apolte 4
Susi Wadle 4
Sandra Kälin 4
Aysun Ada 3
Kristina Platt 1
Gudrun Rebholz 1
Ute Scherer 1


Kader TuS Niederkirchen Saison 01/02

Sandra Stutzer,Nadine Momm,Ute Scherer,Susanne Wadle,(Yvonne Wolf ) Neuzugang im Frühjahr,Aysun Ada,Jessica Apholte,Steffi Dums,Romy Fosselmann,Sandra Kälin,
Carmen Roth,Patricia Kehrer,(Sara Hoffmann) Neuzugang im Frühjahr,Nadine Fols,
Tina Süß,Natascha Schneider,Kristina Platt

Spielplan Relegationsspiele

24.05.
1.FC Nürnberg - TuS Niederkirchen 0:3
TeBe Berlin - SpVgg Oberaußem 2:1

02.06.
SpVgg Oberaußem - 1. FC Nürnberg 7:0
TuS Niederkirchen - SV Victoria Gersten 3:2

09.06.
SV Victoria Gersten - SpVgg Oberaußem 2:4
1. FC Nürnberg - TeBe Berlin 1:5

16.06.
SpVgg Oberaußem - TuS Niederkirchen 2:3
TeBe Berlin - SV Victoria Gersten 4:1

23.06.
SV Victoria Gersten - 1. FC Nürnberg 4:0
TuS Niederkirchen -TeBe Berlin 0:2

Abschlusstabelle Relegationsrunde

Mannschaft Spiele Tore Punkte

1.Tennis Borussia Berlin 4 13:3 12
2.TuS 1900 Niederkirchen 4 9: 6 9
3.SpVgg Oberaussem-Fortuna 4 14: 7 6
4.SV Viktoria Gersten 4 9:11 3
5.1. FC Nürnberg 4 1:19 0


Der Wiederaufstieg in die Frauenbundesliga war geschafft

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